Am Brenn­punkt des Zeit­ge­sche­hens

Das 20. Jahr­hun­dert ist geprägt von zwei ver­hee­ren­den Welt­krie­gen, revo­lu­tio­nä­ren Umwäl­zun­gen, dem Zusam­men­bruch der Kolo­ni­al­rei­che und nach­fol­gen­den Kon­flik­ten, in denen sich zwei poli­ti­sche Sys­te­me in unver­sön­li­chen Blö­cken gegen­über stan­den. Das Alex­an­d­row Ensem­ble hat die­se Front­li­nie immer wie­der über­wun­den. Die sowje­ti­schen Künst­ler waren auf bei­den Sei­ten des Eiser­nen Vor­hangs popu­lär. In geschichts­träch­ti­gen Momen­ten stan­den sie nicht nur auf der Büh­ne, son­dern oft genug auch mit­ten im poli­ti­schen Zeit­ge­sche­hen. Die­ses his­to­ri­sche Pres­se­fo­to zeigt Musi­ker des Ensem­bles bei einem Auf­tritt am 21.7.1947 vor hoch­ran­gi­gen US-amerikanischen und sowje­ti­schen Ver­hand­lungs­de­le­ga­tio­nen in Pjöng­jang, Korea.