Das Alexandrow-Ensemble ist eine natio­na­le Insti­tu­ti­on von Welt­rang. Untrenn­bar ver­bun­den mit der wech­sel­vol­len Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts, ist es bis in die Gegen­wart ein Büh­nen­er­eig­nis ers­ten Ran­ges. Sei­ne Künst­ler sind kul­tu­rel­le Bot­schaf­ter ihres Lan­des, die mit musi­ka­li­schem Kön­nen, unver­wech­sel­ba­rer Aus­drucks­kraft und einem gewal­ti­gen Reper­toire seit Jahr­zehn­ten ein Mil­lio­nen­pu­bli­kum in aller Welt begeis­tern.

Im Jubi­lä­ums­jahr erzählt die Aus­stel­lung erst­mals im deutsch­spra­chi­gen Raum die Geschich­te des Alexandrow-Ensembles, sie erin­nert an die gro­ßen Höhe­punk­te sei­nes Schaf­fens, wür­digt des­sen künst­le­ri­sche Bedeu­tung und zeigt – über die Zäsur des tra­gi­schen Flug­zeug­un­glücks im Jahr 2016 hin­aus – den wei­te­ren Weg in die Zukunft. Neben die­ser 90-jährigen Geschich­te ruft die Aus­stel­lung ein zwei­tes Jubi­lä­um in Erin­ne­rung: Vor 70 Jah­ren, am 18. August 1948, mach­te das Alex­an­d­row Ensem­ble mit einem denk­wür­di­gen Kon­zert auf dem Ber­li­ner Gen­dar­men­markt deut­lich, dass sich Sie­ger und Besieg­te nie wie­der als Fein­de gegen­über­ste­hen müs­sen. Wann immer die Sän­ger, Tän­zer und Musi­ker eine Büh­ne betre­ten, als Offi­zie­re in Uni­form, ist ihre Bot­schaft macht­voll, klar und unmiss­ver­ständ­lich – die des Frie­dens.

In Ber­lin wird die Aus­stel­lung vom 27.9. bis 25.10.2018 im Rus­si­schen Haus der Kul­tur und Wis­sen­schaft gezeigt. Als Wan­der­aus­stel­lung kon­zi­pert, wer­den wei­te­re Sta­tio­nen fol­gen.