Der hei­li­ge Krieg – Frie­den der Welt

Ernst Busch – Sän­ger, Schau­spie­ler und Regis­seur – war Zeit sei­nes Lebens ein poli­ti­scher Mensch – an der Sei­te der Roten Bri­ga­den in Spa­ni­en, im Exil nach 1933 und auch noch nach zwei­jäh­ri­ger Gestapo-Haft. In der DDR war er einer der Gro­ßen, eck­te an und mach­te schließ­lich mit ihr sei­nen Frie­den. Als Sän­ger poli­ti­scher Lie­der war er eine Instanz, hoch deko­riert und den­noch glaub­wür­dig durch sei­ne Bio­gra­phie. 1967 publi­zier­te er »Der hei­li­ge Krieg – Frie­den der Welt – Eine Chro­nik in Lie­dern, Bal­la­den und Kan­ta­ten aus der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts«. Zum Gesang des Alex­an­drow Ensem­bles rezi­tiert Ernst Busch mit sei­ner macht­vol­len Stim­me »Der Hei­li­ge Krieg« in deut­scher Fas­sung von Ste­phan Hermlin, jenes Lied von Alex­an­der Alex­an­drow, dass zur Hym­ne des Sie­ges über den deut­schen Faschis­mus wur­de.